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"description": "Die RAA Sachsen e.V. wurde Anfang der 1990er Jahre vor dem Hintergrund zunehmender rechtsextremistischer Gewalt im Freitstaat Sachsen - nicht zuletzt der ausländerfeindlichen Übergriffe im September 1991 in Hoyerswerda - auf Initiative der Freudenberg Stiftung und der RAA Neue Länder gegründet. Die Arbeit gegen Rechtsextremismus stellt seither einen zentralen Arbeitsschwerpunkt der RAA dar.",
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"title": "Graffititäter gestellt",
"description": "Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit fuhren zwei Polizeibeamte mit ihren Funkstreifenwagen die Bahnhofsstraße entlang. Am Bahnhof fielen den Beamten zwei Personen auf, die sich vom Bahnhofsgebäude entfernten, als sie den Streifenwagen bemerkten. Um das Bahnhofsgelände abzuprüfen, fuhren die Beamten an den Bahnhof heran. Hier entfernte sich eine männliche Person beim Anblick der Polizei und warf einen schwarzen Gegenstand weg. Es handelte sich hierbei um ein Funkgerät. Die Person wurde einer Kontrolle unterzogen. Es handelt sich hier um einen 22-Jährigen aus Borna. Während dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an der Unterführung ein Schriftzug angebracht wurde. Es roch hier noch nach frischer Farbe. Die Farbe war noch nicht trocken. Am Tatort wurden drei Farbsprühdosen aufgefunden. Der 22- Jährige wurde durchsucht. Es wurden ein paar weißeArbeitshandschuhe mit Farbanhaftungen aufgefunden und sichergestellt. Der Schriftzug bezog sich auf den heutigen 13. Februar 2013 und den damit verbundenen geschichtlichen Ereignissen in Dresden: Er lautete: „300.000 Tote!!! Dresden 1945 - Ein Meer voller Tränen“. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. (Vo)",
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"description": "Eine junge Frau, die am Hauptbahnhof an den Protesten gegen den Naziaufmarsch teilnahm, wurde von einem Gegenstand aus Richtung der Nazis getroffen und dabei im Gesicht verletzt.",
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"description": "ezra ist die Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen. Wir beraten, begleiten und unterstützen Menschen, die aus Motiven gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit angegriffen werden – also deshalb, weil die Täter*innen sie einer von ihnen abgelehnten Personengruppe zuordnen. Daneben richtet sich unser Angebot auch an Angehörige von Betroffenen und an Zeug*innen.",
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"title": "Rechter Angriff in einem Erfurter Schnellrestaurant",
"description": "In den frühen Morgenstunden des 10.02.2013 kam es in einem Erfurter Schnellrestaurant am Angerzu einem Körperverletzungsdelikt. Mehrere Tatverdächtige, welche zuvor den Hitlergruß zeigten,schlugen auf einen Gast und dessen Begleiterin ein. Dem vorausgelagert war eine verbaleAuseinandersetzung wegen erfolgtem „Hitler-Gruß“ und „Heil Hitler“- Rufen. MehrereTatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat wegen Verdachtes dergefährlichen Körperverletzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidrigerOrganisationen die Ermittlungen gegen die polizeilich bekannten Personen aufgenommen.",
"date": "2013-02-10",
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"description": "Durch einen Bürgerhinweis wurde dem Polizeirevier Eilenburg am späten Samstagabend mitgeteilt, dass sich im Bereich der Hochhausstraße ca. 100 bis 150 Personen sammeln. Dieser Personenkreis bewegte sich geschlossen in Richtung eines Firmengeländes an der Torgauer Landstraße. Die Polizei reagierte sofort auf diese Mitteilung. Die Kräfte der Nachtpräsenz der Bereitschaftspolizei Leipzig und die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Polizeidirektion Leipzig wurden umgehend nach Eilenburg verlegt. Der Polizeiführer vor Ort nahm die notwendigen und erforderlichen polizeilichen Koordinierungsmaßnahmen vor. Diese beinhalteten unter anderem, dass der Eigentümer des weitläufigen Areals bekanntgemacht wurde. Vom Gelände her war Musik wahrnehmbar. Nach Aussagen des Eigentümers ist eine Nutzung zu Konzertzwecken oder sonstigen Veranstaltungen weder gewollt, noch erlaubt. Hierdurch begründete sich der Tatverdacht des Hausfriedensbruches. Die Polizei betrat in Begleitung des Eigentümers das Gelände. Die Öffnung war mit dem Originalschlüssel nicht möglich, da das Tor mit einer fremden Kette und Vorhängeschloss verschlossen war. Die Polizei öffnete daraufhin das Tor mit entsprechender „Technik“. Nach dem Betreten des Geländes wurden Personen im Umfeld einer Baracke festgestellt. Auf Befragung gaben sich zwei Personen als Veranstalter zu erkennen. Nach ihren Aussagen handelt es sich um eine spontane„Geburtstagsfeier“. Beide Personen gaben gegenüber dem Polizeiführer an, zur rechten Szene zugehörig zu sein. Die Polizei vermutete einen Zusammenhang zu Personen, die bei einem rechtsextremen Konzert in Staupitz keinen Einlass mehr fanden. Den beiden Personen wurde mitgeteilt, dass gegen alle Anwesenden der Verdacht des Hausfriedensbruches besteht und daher die Identität aller Personenumgehend festgestellt wird. Diese Maßnahmen wurden von ca. 01:15 Uhr bis 03:45 Uhr durchgeführt. Insgesamt wurden gegen 123 Tatverdächtige einErmittlungsverfahren wegen Verdacht des Hausfriedensbruchs eingeleitet und die Identität aller Personen festgestellt. Anschließend erfolgte zusammen mit den Veranstaltern die Besichtigung der Räumlichkeiten. Hier wurden CDs fest- und sichergestellt. Gegenwärtig erfolgt die Überprüfung auf indizierte Inhalte. Dieanwesenden Personen wurden in kleineren Gruppen durch die Polizei aus den Maßnahmen entlassen. Durch das polizeiliche Handeln konnte der rechtsextremen Szene in Nordsachsen die Weiternutzung eines nach Aussagen der Anwesenden seit mehreren Wochen illegal genutzten Objekts entzogen werden.(Vo)",
"date": "2013-02-10",
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"name": "Mobile Opferberatung",
"description": "Die Mobile Opferberatung in Trägerschaft von Miteinander e.V. unterstützt seit 2001 professionell und parteilich Betroffene rechter, rassistischer, antiromaistischer, lgbtiq-feindlicher, sozialdarwinistischer und antisemitischer Gewalt, deren Freundinnen, Angehörige sowie Zeug*innen in Sachsen-Anhalt.",
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"description": "Während einer Faschingsveranstaltung werden zwei 30- und 36-jährige aus Tunesien bzw. Marokko stammende Männer kurz nach 3:00 Uhr nachts aus einer Gruppe Unbekannter heraus rassistisch beleidigt und angegriffen. Als die Polizei vor Ort eintrifft, waren die etwa sechs Angreifer bereits geflüchtet. Der 30-Jährige erleidet u.a. eine Kopfplatzwunde und muss stationär im Krankenhaus behandelt werden, der 36-Jährige Prellungen.",
"date": "2013-02-10",
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"description": "ReachOut ist eine Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin.",
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"description": "Nachdem ein 39-jähriger Mann um 20.00 Uhr in einem Bus hebräisch gesprochen hat, wird er von zwei Männern antisemitisch beleidigt. Ein Täter schlägt mit einem Baseballschläger nach ihm. An der Haltestelle S-Bahnhof Mexikoplatz steigt der 39-Jährige zusammen mit den Tätern aus und wird von ihnen erneut antisemitisch beleidigt. Die Polizei nimmt die Täter fest.",
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"title": "Rassistischer Angriff nach Karnevalsumzug",
"description": "Im Anschluss an den Karnevalsumzug wurde eine Brasilianerin von drei Männern aus rassistischer Motivation sexistisch erniedrigt und dann zusammen geschlagen. Anwesende Zeugen griffen nicht ein, die gerufene Polizei weigerte sich zu kommen. Die Betroffene fand Hilfe im 20 km entfernten Polizeirevier Kamenz.",
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"updated_at": "2021-05-03T20:48:54.431130Z",
"name": "München Chronik",
"description": "Durch die Recherche- und Dokumentationsarbeiten der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München (FIRM) und der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a) sowie durch die Arbeit der Opferberatungs- und Antidiskriminierungsstelle BEFORE, aber auch auf Grund von Zusendungen von weiteren Münchner Organisationen und Einzelpersonen entsteht ein (unvollständiges) Bild davon, welche Aktivitäten rechter Gruppen und diskriminierende Vorfälle es in München (sowohl in der Stadt, als auch im Landkreis) gibt.",
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"title": "Pro Deutschland – Kundgebung",
"description": "Der Kreisverband München der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung pro Deutschland“ hat eine Kundgebung von 13.00 bis 17.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz vor den „Riem-Arcaden“ angemeldet. Tatsächlich handelt es sich nur um einen kleinen Infostand, an dem die drei bekannten lokalen „Pro“-Funktionäre Stefan Werner, Uwe Görler und Ingeborg Schmidt weitgehend unbeachtet im Schnee stehen.\n\n\n\n\nMit der Aufforderung, hier „gegen die Großmoschee unterschreiben“ zu können, versuchen sie einige Passant_innen anzulocken. Unterzeichnet werden sollen dann auch die Unterstützungsformulare, die „Pro Deutschland“ für einen Antritt bei der Bundestagswahl im September 2013 vorlegen muss.",
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"title": "Rechtsrockkonzert",
"description": "Im Club „Garage Deluxe“ (Friedenstraße 10) treten bei einem Konzert am Samstag zwei Musikprojekte auf, die der Grauzone bis zum „Rock against Communism“ (RAC)-Bandspektrum zugerechnet werden: Der Solokünstler „Franky Flame“ (Piano solo) und die Band „Pressure 28“ aus Manchester.\n\n\n„Franky Flame“ ist ein Soloprojekt des Sängers der Grauzonenband „Superyob“, er war 2011 schon einmal in der „Garage Deluxe“ auf der Bühne. Mehrfach ist er im europaweit bekannten ehemaligen belgischen „Blood & Honour“-Konzertlokal „De Kastelein“ und dessen Nachfolgeprojekt „Moloko“ aufgetreten, sowie im weit rechtsoffenen bis rechtsradikalen thüringischen Szeneladen „Skinhouse Menfis“. Das Blog „Oireszene.blogsport.de“ verweist zudem auf die Myspace-Seite von Franky Flame, auf der er für Konzerte der offen rechten Band „The Pride“ im „Moloko“ (ebenfalls in Belgien/Brügge) Werbung gemacht habe, auf ein Interview des Sängers für das rechte „Skin“-Zine „Stolz & Stil“ sowie ein auf der „De Kastelein“-Webseite veröffentlichtes Interview:\n\n\n„[…]WHAT THING IN YOUR COUNTRY MAKES YOU REALLY ANGRY? […]The social, political, cultural and economic problems caused directly by huge numbers of ‚economic migrants‘ coming to the UK. Now, of course there are some very real and deserving cases cases of trauma and hardship, and there are genuine refugees;- but its common knowledge that our open door policy has been systematically and hugely abused, for years and years! Successive governments have just dodged the real issue, while the taxpayers have to pay the bill. So, the civilizational differences in our so called ’society‘ deepen and become more bitter and entrenched. The race riots in Yorkshire last summer are just the symptoms of a much wider basic problem that no politician in the UK has so far had the vision or the courage to confront. Also, there is only limited space in the cities of our small islands, and we have’nt got a bottomless pit of money for social welfare………….we can’t accommodate the whole world and all his relatives.“\n\n\n„Pressure28“ spielte bereits in den 90er Jahren zusammen mit rechten Bands wie z. B. „The Pride“. Die Band reformierte sich im Jahre 2007 und tritt seitdem wieder regelmäßig auf.\n\n\nDas Bandmitglied „Yorkshire Rich“, so veröffentlichte der Blog „www.oireszene.blogsport.de“, war früher Mitglied der mittlerweile aufgelösten extrem rechten Band „The Scum“, die auf neonazistischen „Blood & Honour“-Konzerten spielte (siehe Bild). Immer wieder spielt „Pressure 28“ zusammen mit extrem rechten Bands, für „Oireszene“ mit ein Grund, die Kapelle in die Rechtsrockecke einzuordnen (Zitate von der „oireszene“-Webseite):\n\n\n„…21.1.95: Konzert auf dem ‚Live and Loud‘-Festival zusammen mit der Rechtsrockband ‚The Pride‘, ‚Argy Bargy‘, ‚The Bois Terols‘ und ‚Bovver Boys‘. 20.6.09: Konzert zusammen mit ‚The Gonads‘ und ‚Skinfull‘ (Konzerte mit Nazibands von ‚Les Vilains‘ bis ‚Tattooed Motherfuckers‘) in London. 10.10.09: Konzert auf dem ‚Live and Proud‘ in Belgien zusammen mit Rechtsrock- bis Nazibands wie ‚East End Badoes‘, ‚Short Cropped‘ und ‚The Glory Boys‘. 7.11.09: Konzert mit ‚Snaring Old Dogs‘, ‚The London DieHards‘, ‚Loyality‘ und ‚Citizen Keyne‘. 16.1.10: Konzert mit ‚Booze & Glory‘, ‚Insane Youth‘ und ‚Streetpunk Drunks‘ in London. 27.2.10: Konzert zusammen mit ‚Skinfull‘ und ‚Breakout‘ in England. Am 13.2.2010 spielten ‚Pressure 28‘ zusammen mit der rechten Punkband ‚Drugsmokkel‘ in der belgischen ‚Moloko Bar‘ in Brügge (Nachfolgeschuppen des ehemaligen ‚Blood & Honour‘-Ladens ‚De Kastelein‘). Auf Bildern vom Konzert ist zu sehen, dass auf der Bühne ein Banner der neonazistischen Band ‚Kill Baby Kill‘ und ein Plakat der ‚Blood & Honour‘-Band ‚Les Vilains‘ hängen…“",
"date": "2013-02-09",
"orig_city": "München, Berg am Laim",
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"contexts": "Konzert",
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"motives": "Eigenwerbung, Verherrlichung NS-Regime",
"tags": "Blood and Honour, Rock against Communism (RAC)"
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