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"description": "Wurzen, 29.08.2016: In der Nacht von Freitag auf Samstag (27.08.2016) wurden mehrere Fensterscheiben des Kultur- und Bürger_innenzentrums D5 in Wurzen durch Unbekannte zerstört. Das D5 ist der Sitz des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. (NDK). Insgesamt wurden fünf Fensterscheiben im Erdgeschoss eingeschlagen, davon wurde eine mutmaßlich durch eine Explosion zerstört. Ermittler der Polizei stellten am Samstagmorgen Reste eines Knallkörpers sicher. Zeug_innen hatten in der Nacht gegen 3 Uhr Lärm auf dem Domplatz gehört, u.a. durch Böller-Explosionen, und mindesten drei Personen weglaufen gesehen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro. Vermutungen legen nahe, dass die Zerstörungen rechtsextrem motiviert waren und in Zusammenhang mit einem gewalttätigen Vorfall an einer Wurzener Pizzeria stehen könnten. Dort gab es einige Stunden vorher eine Auseinandersetzung, an welcher mehrere Flüchtlinge und Deutsche beteiligt waren. Zu dem Verlauf dieser Auseinandersetzung, bei der u.a. die Eingangstür und Mobilar der Gaststätte beschädigt und Personen verletzt wurden, gibt es unterschiedliche Aussagen. Das NDK engagiert sich zusammen mit vielen Ehrenamtlichen für Geflüchtete in Wurzen und Umgebung. In der Vergangeheit waren der Verein und das D5 bereits mehrfach Ziel von Angriffen. So wurden im Oktober 2012 Hakenkreuze an die D5-Eingangstür gesprüht, 2014 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das damalige Büro des NDK in der Bahnhofstraße verübt.",
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"description": "Die Polizei rückte am Freitag nach 21.30 Uhr tatsächlich an. Der Schilderung des IFZ kann Polizeisprecher Andreas Loepki jedoch nicht folgen. Die Beamten konkretisierten jetzt den Ablauf des Abends aus ihrer Sicht und kommen zu einem völlig anderen Ergebnis: Die Vermutung liege nahe, „dass das Agieren im Umfeld des Kohlrabizirkus allein auf Aktivitäten der linksextremen Szene beruhte“.\n\nWegen der umstrittenen Veranstaltung und Demo-Ankündigungen aus der linken Szene habe der Veranstalter des Freefight-Events am Freitagabend die Zahl der Sicherheitskräfte am Kohlrabizirkus erhöht. Gegen 21.30 Uhr hätten diese Personen am Bauzaun beobachtet, „die nach optischer Wahrnehmung eher dem linken Spektrum zuzuordnen waren“.\n\nEin Bauzaunelement sei demontiert worden und etwa drei Personen auf das Gelände gelangt. Nach Schilderung der Sicherheitskräfte hatten sie es auf einen Stromverteilerkasten abgesehen. Die Personen seien geflüchtet, als sie angesprochen wurden, so die Polizei am Samstag.\n\nDie Beamten schickten dann Streifen zu dem Gelände. Von einzelnen Personen seien im Laufe des Abends die Personalien aufgenommen worden, so Loepki gegenüber LVZ.de. Zwei Männer im Alter von 24 und 26 Jahren, von denen einer ein T-Shirt der BSG Chemie getragen habe, hätten „Vermummungs- und Schlagschutzgegenstände“ bei sich getragen, zum Beispiel einen Zahnschutz, wie er beim Boxen verwendet werde, so Loepki. Die Gegenstände seien sichergestellt und die Verdächtigen noch vor Ort wieder frei gelassen worden.\n\nWegen des Eindringens in das Gelände über den Bauzaun liege ein Hausfriedensbruch vor. Andere Straftaten seien nicht dokumentiert, auch kein Einbruchsversuch in den Räumen des Kohlrabizirkus, so die Polizei.\n\nIn einer zunächst über Twitter und Facebook verbreiteten Schilderung des IFZ hört sich die Lage komplett anders und für die Besucher des Clubs beängstigend an. Danach sollen 20 bis 30 Personen versucht haben, sich gewaltsam Zutritt zum Club zu verschaffen. Die Personen seien laut Augenzeugen dem Umfeld des Events „Imperium Fighting Championship“ zuzuordnen. Dieses steht in der Kritik wegen mutmaßlicher Verstrickungen von Teilnehmern und Mitveranstaltern ins rechtsradikale Milieu.\n\nBei dem Versuch, in den Kohlrabizirkus einzudringen, sei laut IFZ von der Gruppe auf dem Vorplatz zunächst ein Zaun entfernt worden. Ein IFZ-Vertreter betonte am Samstag gegenüber LVZ.de „Die Leute haben sich so direkt Zugang zu unserem Bereich verschafft.“ Dass es sich dabei um Personen aus dem linken Milieu gehandelt haben soll, hält er für „absurd“.\n\nDas IFZ hatte in seiner Mitteilung erklärt, dass schon vorher Personen mit Eisenstangen und Zangen auf dem Gelände beobachtet worden seien. Laut IFZ-Schilderung seien dann von der Halle, in der am Samstag die „Imperium Fighting Championship“ stattfindet, Personen in die Atelier- und Studioetagen des IFZ gelangt. Dort hätten sie versucht, eine verschlossene Tür aufzubrechen. „Das sind einfache Türen, die Büros trennen und nur vom Hausmeister provisorisch verschlossen sind“, so der IFZ-Vertreter weiter. Die Personen aus dem Freefight-Bereich hätten versucht, die Türen gewaltsam aufzudrücken. „Wir haben mit allem gerechnet“, so der Augenzeuge. Deshalb habe man ja auch die Polizei gerufen.\n\nDie Polizei sei laut IFZ-Pressemeldung schnell vor Ort gewesen und niemand zu Schaden gekommen. Trotzdem sei die Gefahr, die von diesem Event ausgehe, nicht zu unterschätzen, heißt es weiter. Auch am Samstag empfinden IFZ-Vertreter die Lage als bedrohlich. Der Zaun sei bisher nicht repariert, deshalb könnten die Freefight-Anhänger im Prinzip jederzeit in den Bereich des Clubs gelangen. „Wir hoffen, dass nichts passiert und werden im Zweifel wieder die Polizei rufen“, hieß es vom IFZ.\n\nIn diesem Jahr verlor die linke Szene bereits Räume im Kohlrabizirkus. In der Nacht zum 10. Januar fiel der Fitness- und Boxclub „8 Weapons Gym“ einem Brand zum Opfer. Die Ursache des Feuers ist bis heute nicht geklärt. Das Ereignis fand nur wenige Stunden vor dem Überfall von Hooligans auf Connewitz statt. Die Gegner der Freefight-Szene vermuten auch hier eine Verbindung in die rechte Szene.\n\nZur Durchführung des Freefight-Events im Kohlrabirkus habe man sich aus Gründen politischer Neutralität und Ausgewogenheit entschlossen, sagte ein Vertreter der Eigentümer gegenüber LVZ.de. Dazu habe es auch Abstimmungen mit der Stadtverwaltung und den Veranstaltern gegeben. Aus dem linken Milieu wurde eine Demonstration gegen die Championship angezeigt. Der Aufzug soll ab 17 Uhr von Connewitz bis in die Nähe des Veranstaltungsorts führen.\n\nVon lyn\n\nNazis versuchen bewaffnet in Leipziger Club einzudringen- Leipziger Polizei dementiert Am Vorabend eines umstrittenen Freefight-Events im Leipziger Kohlrabizirkus soll sich ein Angriff auf den bei alternativem Publikum beliebten Club „Institut fuer Zukunft“ (IFZ) ereignet haben. Dieser befindet sich ebenfalls in Räumen des ehemaligen Markthallen-Komplexes. Das IFZ schildert die Attacke detailliert in den sozialen Netzwerken und in einer Pressemitteilung.\n\nIFZ schildert beängstigende Lage\n\n„Wir hoffen, dass nichts passiert“",
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"description": "Auf dem Alexanderplatz wird ein israelischer Tourist, der in Begleitung seiner Tochter ist, am Rande einer BDS-Boykott-Kundgebung antisemitisch beleidigt und gestoßen.",
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"description": "In einer Unterkunft für Geflüchtete in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße wird ein Einschussloch in einem Oberlicht festgestellt.",
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"description": "Landesweite Opferberatung, Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern",
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"created_at": "2021-02-14T00:14:05.147667Z",
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"created_at": "2021-02-14T00:11:54.108809Z",
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"description": "Vor einer Unterkunft für Geflüchtete fährt ein Auto vor, in dem sich vier Personen befinden. Sie brüllen “Allahu Akbar” und werfen Böller in Richtung mehrerer BewohnerInnen, die sich vor dem Gebäude aufhalten. Glücklicherweise wird niemand verletzt.",
"date": "2016-08-23",
"orig_city": "Striesdorf",
"orig_county": "Landkreis Rostock",
"orig_address": null,
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"factums": "zielgerichtete Sachbeschädigung",
"motives": "Rassismus",
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