{"count":16599,"next":"https://api.tatortrechts.de/incidents/?format=json&page=1497","previous":"https://api.tatortrechts.de/incidents/?format=json&page=1495","results":[{"id":16202,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":2660,"house_number":null,"street":null,"postal_code":"94447","district":null,"city":"Plattling","county":"Deggendorf","state":"Bayern","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[12.87122,48.77834]}},"chronicle":{"id":13,"created_at":"2021-02-19T01:44:05.905116Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.427310Z","name":"Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung","description":"Seit Jahren beklagt die Amadeu Antonio Stiftung die große Diskrepanz zwischen der Anerkennung von Todesopfern rechter Gewalt durch staatliche Behörden und der Zählung durch unabhängige Organisationen sowie Journalistinnen und Journalisten.\n\nWo von der Bundesregierung lediglich 106 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 213 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle.\n\nDie Recherche zu den Todesopfern rechter Gewalt stützt sich in der Regel auf Medienberichte, Monitoring durch Opferberatungsstellen und Recherchearbeiten von Journalistinnen und Journalisten sowie Gedenkinitiativen.","url":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de","chronicle_source":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/","iso3166_1":"DE","iso3166_2":null,"region":"Germany"},"sources":[{"id":19243,"created_at":"2021-02-19T02:13:57.384610Z","updated_at":"2021-02-19T02:13:57.384634Z","rg_id":"aas-trg-post-38851","name":"Bayerisches Staatsministerium der Justiz","url":"http://sepp-duerr.de/wp-content/uploads/2015/01/141112_SA_Justiz_Rechtsextremismus_I.pdf","date":null,"incident":16202}],"created_at":"2021-02-19T02:10:15.962651Z","updated_at":"2021-02-19T02:10:15.962665Z","rg_id":"aas-trg-post-38851","url":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/andreas-pietrzak/","title":"Andreas Pietrzak","description":"Der 41-jährige Obdachlose Andreas Pietrzak wird in der Nacht zum 6. Mai 2006 in Plattling (Bayern) auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses von einem von einem jungen Neonazi getötet. Vor der tödlichen Attacke haben die beiden gemeinsam Alkohol konsumiert Danach schlägt der 19-Jährige mit einem Holzpflock auf ihn ein und tretet ihn zusätzlich mit seinen Springerstiefeln auf den Kopf. Nachdem er den bewusstlosen und völlig wehrlosen Mann ausgeraubt hat, übergießt der Neonazi ihn mit Spiritus und zündet ihn an. Vor Gericht gibt der 19-jährige Angeklagte zu, dass ein Bekannter vor der Tat gesagt habe, „dass man dem Polen eine Abreibung verpassen müsse“. Das Opfer hatte die deutsche und polnische Staatsbürgerschaft. Schon früher wurde Andreas Pietrzak von dem Mörder und dessen Bekannten misshandelt. Täter und Opfer warenflüchtig miteinander bekannt, da sie eine kurze Zeit im selben Obdachlosenheim gelebt hatten. Obwohl im Urteil die „ausländerfeindliche Gesinnung“ des Täters ausdrücklich festgestellt wird, sieht der Richter darin nicht das führende Motiv für die Tat. Vielmehr wird eine persönliche Auseinandersetzung („Forderungssache“) als Motiv festgestellt. Der Neonazi K. wird im Mai 2007 vom Landgericht Deggendorf zu neun Jahren Jugendstrafe wegen Raubmordes verurteilt.\n\nObwohl das Gericht die Zugehörigkeit K.s zur rechtsextremen Szene betonte und trotz des rassistischen Ausspruches „dass man dem Polen eine Abreibung verpassen müsse“ wird der Mord an Andreas Pietrzak von der Landesregierung Bayern nicht in den Phänomenbereich PMK-rechts zugeordnet. Unter anderem mit der Begründung, „dass der hier verwendete Begriff „Pole“ nicht als Volksgruppe gemeint war, sondern das Opfer in diesem Kreis seiner Bekannten als der „Pole“ gerufen wurde.“ Der „Pole“ sei in diesem Kontext eher als Spitzname zu verstehen und aus diesem Grund leite sich keine fremdenfeindliche Motivation ab. 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Dabei wurden die Auflagen der Versammlungsbehörden durch die Polizei konsequent durchgesetzt. Die Demonstration wurde von den Einwohnern der Stadt negiert.\n\nIn der Stadt gab es eine gefährliche Körperverletzung an einer unbeteiligten dritten Person (Mann 29). Sieben Tatverdächtige (Links) wurden ermittelt und vorläufig festgenommen. Die Polizei sprach 69 Platzverweise aus. Weiterhin wurden neuen Anzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.","date":"2006-05-05","orig_city":"Delitzsch","orig_county":"Nordsachsen","orig_address":null,"contexts":null,"factums":null,"motives":null,"tags":null},{"id":14102,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":1868,"house_number":null,"street":null,"postal_code":"06484","district":null,"city":"Quedlinburg","county":"Harz","state":"Sachsen-Anhalt","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[11.13859,51.79324]}},"chronicle":{"id":10,"created_at":"2021-02-14T00:10:14.702624Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.423456Z","name":"Mobile Opferberatung","description":"Die Mobile Opferberatung in Trägerschaft von Miteinander e.V. unterstützt seit 2001 professionell und parteilich Betroffene rechter, rassistischer, antiromaistischer, lgbtiq-feindlicher, sozialdarwinistischer und antisemitischer Gewalt, deren Freundinnen, Angehörige sowie Zeug*innen in Sachsen-Anhalt.","url":"https://www.mobile-opferberatung.de/","chronicle_source":"https://www.mobile-opferberatung.de/monitoring/chronik-2020/","iso3166_1":"DE","iso3166_2":"DE-ST","region":"Sachsen-Anhalt"},"sources":[{"id":16888,"created_at":"2021-02-14T00:15:55.946551Z","updated_at":"2021-02-19T02:13:49.559924Z","rg_id":"mobile-opferberatung-565c31b4fd8c945476f34ec1b5d605c0","name":"Anlaufstelle Süd, eigener Bericht","url":null,"date":null,"incident":14102}],"created_at":"2021-02-14T00:12:47.338075Z","updated_at":"2021-02-14T00:12:47.338088Z","rg_id":"mobile-opferberatung-565c31b4fd8c945476f34ec1b5d605c0","url":"http://www.mobile-opferberatung.de/monitoring/chronik2006/","title":null,"description":"Eine Punkerin ist gerade auf dem Nachhauseweg, als ihr gegen 23.00 Uhr aus Richtung des REWE-Supermarktes zwei augenscheinliche Neonazis entgegenkommen. 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