{"count":16599,"next":"https://api.tatortrechts.de/incidents/?format=json&page=1653","previous":"https://api.tatortrechts.de/incidents/?format=json&page=1651","results":[{"id":16147,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":2246,"house_number":null,"street":"Dessau","postal_code":"39619","district":"Dessau","city":"Arendsee (Altmark)","county":"Altmarkkreis Salzwedel","state":"Sachsen-Anhalt","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[11.47731,52.80921]}},"chronicle":{"id":13,"created_at":"2021-02-19T01:44:05.905116Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.427310Z","name":"Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung","description":"Seit Jahren beklagt die Amadeu Antonio Stiftung die große Diskrepanz zwischen der Anerkennung von Todesopfern rechter Gewalt durch staatliche Behörden und der Zählung durch unabhängige Organisationen sowie Journalistinnen und Journalisten.\n\nWo von der Bundesregierung lediglich 106 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 213 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle.\n\nDie Recherche zu den Todesopfern rechter Gewalt stützt sich in der Regel auf Medienberichte, Monitoring durch Opferberatungsstellen und Recherchearbeiten von Journalistinnen und Journalisten sowie Gedenkinitiativen.","url":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de","chronicle_source":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/","iso3166_1":"DE","iso3166_2":null,"region":"Germany"},"sources":[{"id":19188,"created_at":"2021-02-19T02:13:56.894395Z","updated_at":"2021-02-19T02:13:56.894419Z","rg_id":"aas-trg-post-38763","name":"Handelsblatt","url":"http://www.handelsblatt.com/archiv/taeter-zeigen-auch-vor-gericht-keine-reue-rechtsradikale-erhalten-hohe-haftstrafen-wegen-mordes-an-mosambikaner/2001844.html","date":null,"incident":16147}],"created_at":"2021-02-19T02:10:15.208822Z","updated_at":"2021-02-19T02:10:15.208841Z","rg_id":"aas-trg-post-38763","url":"https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/alberto-adriano-staatlich-anerkannt/","title":"Alberto Adriano","description":"Am 11. Juni wird der 39-Jährige Alberto Adriano in der Nähe des Stadtparks in Dessau (Sachsen-Anhalt) von drei Neonazis massiv attackiert. Der aus Mosambik stammende Mann stirbt drei Tage später an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Alberto Adriano ist auf dem Nachhauseweg von einer Abschiedsfeier, da er geplant hatte seine Familien in Mosambik zu besuchen, als er auf die Gruppe Neonazis trifft. Der 24-jährige Enrico H. schlägt zuerst zu. Nach diesem ersten Schlag beginnt ein nicht enden wollender Gewaltexzess gegen den bereits bewusstlos geschlagenen Alberto Adriano. Die drei Neonazis treten und schlagen auf ihn ein, schleifen ihn in den Park, wo sie ihn weiter mit Tritten und Schlägen traktieren. Erst als die Polizei eintrifft, lassen sie von ihrem Opfer ab. Alberto Adriano stirbt am 14. Juni 2000 an seinen schweren Verletzungen. Am 30. September verurteilt das Oberlandesgericht Halle den 24-jährigen Enrico H. zu lebenslanger Haft. Der 16-jährige Christian R. und der gleichaltrige Frank M. erhalten eine Haftstrafe von jeweils neun Jahren. Der Richter stellte in seinem Urteil fest, dass die Täter genau wussten, was sie taten, „sinnlos, grundlos und erbarmungslos“. Reue hätten die Täter während der Gerichtsverhandlung „in ernsthaftem Maße nicht gezeigt“. Das hohe Strafmaß begründete der Richter damit, dass dieser rechtsextremen Gewalt, die Alberto Adriano das Leben kostete, ein Ende gesetzt werden müsse.\n\nDie Band „Brothers Keepers“, die sich mit ihrer Musik gegen Rassismus und Fremdenhass engagiert, veröffentlichte in Gedenken an Alberto Adriano den Song „Adriano (Letze Warnung)“. Zudem findet jedes Jahr am 11. Juni eine Gedenkveranstaltung für Alberto Adriano im Stadtpark von Dessau statt. 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Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, parteilich und unabhängig von staatlichen Behörden.","url":"https://www.opferperspektive.de/","chronicle_source":"https://www.opferperspektive.de/category/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe","iso3166_1":"DE","iso3166_2":"DE-BB","region":"Brandenburg"},"sources":[{"id":2419,"created_at":"2021-02-14T00:13:24.358824Z","updated_at":"2021-02-19T02:10:40.336159Z","rg_id":"https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe/potsdam-259","name":"aapo","url":null,"date":null,"incident":2426}],"created_at":"2021-02-14T00:10:48.566799Z","updated_at":"2021-02-19T01:57:13.751038Z","rg_id":"https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe/potsdam-259","url":"https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe/potsdam-259","title":null,"description":"Im Nachtbus N16 wurden ein Punk und seine Freundin von etwa 10 Neonazis beschimpft und bedroht; die beiden entgingen knapp einem körperlichen Angriff. Im Bus fielen Parolen wie »Deutschland den Deutschen« und »Deutscher Bus den Deutschen«.","date":"2000-06-13","orig_city":"Potsdam","orig_county":null,"orig_address":null,"contexts":null,"factums":null,"motives":null,"tags":null},{"id":2427,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":1857,"house_number":null,"street":null,"postal_code":"03046","district":null,"city":"Cottbus","county":"Cottbus","state":"Brandenburg","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[14.33124,51.76101]}},"chronicle":{"id":1,"created_at":"2021-02-14T00:10:14.668491Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.389654Z","name":"Opferperspektive","description":"Die Opferperspektive bietet seit 1998 im Land Brandenburg eine professionelle Beratung für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung, deren Freundinnen, Angehörige und Zeuginnen an. 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Als die beiden zusammen mit sechs kosovo-albanischen Kindern und zwei Betreuerinnen das Bad verlassen wollten, wurden sie wiederum angegriffen. Der Bademeister war trotz mehrmaliger Bitten weder bereit, den Opfern zu helfen noch die Polizei zu rufen.","date":"2000-06-09","orig_city":"Cottbus","orig_county":null,"orig_address":null,"contexts":null,"factums":null,"motives":null,"tags":null},{"id":2428,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":2345,"house_number":null,"street":null,"postal_code":"19348","district":null,"city":"Perleberg","county":"Prignitz","state":"Brandenburg","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[11.862,53.0757]}},"chronicle":{"id":1,"created_at":"2021-02-14T00:10:14.668491Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.389654Z","name":"Opferperspektive","description":"Die Opferperspektive bietet seit 1998 im Land Brandenburg eine professionelle Beratung für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung, deren Freundinnen, Angehörige und Zeuginnen an. 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Beide erlitten Prellungen im Gesicht und am Körper, der 15-jährige außerdem eine Verletzung am Arm. 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Der etwa 40-jährige Täter mit Glatze und seine etwa 30 Jahre alte Begleiterin schrieen Sarif an, er solle abhauen, der Täter folgte ihm in einen anderen Waggon, schüttelte ihn, warf ihn zu Boden und trat ihm mehrfach in die Beine. 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Die Opfer wurden mit »Du Zecke!«, »Verpisst euch!« und »Zecke, du Sau! Rennt doch!« beschimpft und von zwei Rechtsextremen zu Boden gerissen, getreten und geschlagen. Die Opfer trugen Prellungen am ganzen Körper und eine geplatzte Lippe davon.  Am selben Tag gegen 16 Uhr wurde ein anderer alternativer Jugendlicher aus einer Gruppe von zehn bis zwölf männlichen Personen heraus angegriffen. Ein Rechtsextremer schlug dem Opfer im Vorbeifahren auf dem Fahrrad ins Gesicht. Das Opfer trug eine Jochbeinprellung davon.  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Mai 2000 wird der 22-jährige Punk Falko Lüdtke in Eberswalde (Brandenburg) von dem 27-jährigen Rechtsextremen Mike B. vor ein Taxi gestoßen und von diesem tödlich erfasst. Im Vorfeld trafen die beiden an einer Bushaltestelle aufeinander. Falko Lüdtke stellt Mike B. wegen dessen Hakenkreuztätowierung an seinem Hinterkopf zur Rede. Als der Bus kommt, steigen sie ein und führen ihre Diskussion über Mikes B.s rechte Gesinnung fort. An der Haltestelle Spechthausener Straße verlassen beide den Bus. Der Streit eskaliert und sie beginnen sich zu prügeln. Schließlich schlägt Mike B. Falko Lüdtke massiv auf den Brustkorb, infolgedessen der 22-jährige in Richtung Straße fällt. Ein vorbeifahrendes Taxi erfasst ihn mit voller Wucht: Er wird hoch geschleudert und bleibt auf der Straße liegen. Zwei Stunden später stirbt Falko Lüdtke an einem Lungenriss. Das Landgericht Frankfurt (Oder) verurteilte Mike B. im Dezember 2000 wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren. Überdies betonte das Gericht in seinem Urteil, dass das Verhalten Falko Lüdtkes ein Akt der Zivilcourage gewesen sei und keine Provokation von Seiten des Punks ausging. Schließlich seien die Vorbehalte Falko Lüdtkes gegenüber Mike B. berechtigt gewesen, ließ er sich durch seine Hakenkreuztätowierung eindeutig der rechten Szene zuordnen. Mike B. ging gegen das Urteil in Revision. Der Bundesgerichtshof wertete die Tat schließlich nur noch als fahrlässige Tötung, da Mike B. ohne Vorsatz gehandelt habe. Das Strafmaß wurde daraufhin vom Landgericht Cottbus auf ein Jahr und acht Monate ohne Bewährung verringert. Obwohl der Richter in diesem Urteil noch einmal betonte, dass die rechte Gesinnung von Mike B. die Ursache der Tat gewesen sei, solle das aber nicht strafverschärfend gewertet werden.\n\nDer Fall wurde auf Grundlage einer Studie des Moses Mendelssohn Zentrum aus dem Jahr 2015 nachträglich als rechte Gewalttat staatlich anerkannt.\n\nJährlich versammeln sich Menschen, die Falko Lüdtke gemeinsam gedenken wollen, an der Bushaltestelle Spechthausener Straße. Zudem hat sich unter anderem der Jugend- und Kulturverein Exil im Rahmen der Revisionsverhandlung um Spenden für die Anwaltskosten der Nebenklage von Falkos Mutter bemüht.","date":"2000-05-31","orig_city":"Eberswalde (Brandenburg)","orig_county":null,"orig_address":null,"contexts":null,"factums":null,"motives":null,"tags":null},{"id":2433,"description_highlighted":null,"title_highlighted":null,"location":{"id":2456,"house_number":null,"street":null,"postal_code":"17291","district":null,"city":"Prenzlau","county":"Uckermark","state":"Brandenburg","geolocation":{"type":"Point","coordinates":[13.86147,53.31377]}},"chronicle":{"id":1,"created_at":"2021-02-14T00:10:14.668491Z","updated_at":"2021-05-03T20:48:54.389654Z","name":"Opferperspektive","description":"Die Opferperspektive bietet seit 1998 im Land Brandenburg eine professionelle Beratung für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung, deren Freundinnen, Angehörige und Zeuginnen an. 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